Die Zündleitung besteht aus einem Kern, der als Leiter bezeichnet wird, einem Mantel der ersten Ebene, der im Allgemeinen aus EPDM oder Silikon besteht, und einem Außenmantel aus Silikon oder einem anderen Material.

Die Zertifizierung zur Definition einer Zündleitung ist die ISO 3808 Teil I und II, auf die weitere internationale Normen wie SAE und VDE verweisen.

Der Verbrennungsmotor oder auch Verbrennungsmaschine genannt, dient dazu, die durch das Zusammenspiel von Luft, Kraftstoff und Funken entstehende Wärmeenergie in Leben zu verwandeln und die Bewegung des Fahrzeugs zu ermöglichen.

Von entscheidender Bedeutung ist dabei der “Träger” des Funkens, der der Zündkerzendraht und/oder eine Zündspule sein kann.

Das System führt dann die Funktion der lebenswichtig für den Betrieb des Fahrzeugs, weil die Synchronisation der richtigen Menge in der Mischung aus Kraftstoff und Luft der Funke schafft die primäre Quelle der Bewegung.

Den Funken zum richtigen Zeitpunkt, mit der richtigen Menge und mit der richtigen Kraft zu bekommen, ist also das wesentliche Element des Drehmomentantriebs des Motors.

Ein Zündkabel und/oder eine Zündspule, die nicht in einwandfreiem Zustand sind, führen zu einer Verzögerung bei der Ankunft des Zündfunkens und infolgedessen füllt sich die Verbrennungskammer mit dem Gemisch aus Kraftstoff und Luft und verursacht einen größeren Ausstoß von CO in die Umwelt, was die nachgeschalteten Teile des Systems verschlechtert und die Umwelt stärker belastet.

Das Zündkabel und/oder die Zündspule sorgen dafür, dass der Hochspannungsstrom richtig an die Zündkerzen verteilt wird. Im Wesentlichen übertragen sie Energie an das System, sie schützen vor abgestrahlten Störungen, die Abschirmung erfolgt durch den Leiter, der wiederum durch mindestens zwei Schichten von Silikonmänteln (oder anderem Material) oder durch Widerstandskappen geschützt ist.